Konzept und Prototyp

Einmal im Jahr hinschauen lassen.

Eine Stunde auf dem Hof, jedes Fahrzeug fotografiert, jede Frist erfasst. Danach hat der Kunde einen Prüfbericht je Fahrzeug, eine Fuhrparkübersicht für sein Audit und ein Jahr lang Erinnerungen vor jedem Termin. Für KnoppMobil ist es vor allem eines: ein Grund, auf den Hof zu kommen, ohne etwas verkaufen zu müssen.

79 €im Jahr, pauschal bis 30 Fahrzeuge. Das erste Jahr über einen ausgewiesenen Rabatt auf null.
1 Stdvor Ort, einmal im Jahr. Der Kunde muss nichts vorbereiten und nicht dabei sein.
13 €tatsächliche Kosten je Begehung. Der Rest ist Zeit, die heute ohnehin nicht verkauft ist.
Warum

Es geht nicht um Sauberkeit

Wer gefragt wird, ob seine Fahrzeuge sauber sind, sagt, das gehe schon. Wer gefragt wird, wann bei jedem Fahrzeug die UVV fällig war und ob in allen Verbandkästen etwas Gültiges liegt, antwortet anders. Genau dort setzt das Gespräch an, und deshalb fällt der Satz „das machen unsere Mitarbeiter selbst“ gar nicht erst.

Das Problem beim Kunden

Der Fuhrpark läuft nebenbei
Er hängt bei der Verwaltung oder einem Teamleiter, der eigentlich etwas anderes macht.
Keine Liste, die stimmt
Die Daten stehen in Leasingunterlagen, im Versicherungsordner und in zwei Köpfen.
Niemand weiß, ob alles in Ordnung ist
Nicht ein bekannter Mangel ist der Stress, sondern die Ungewissheit.
Vor dem Audit wird gesucht
Der Fahrzeugteil wird im Nachhinein rekonstruiert, und am Ende steht eine Behauptung statt eines Belegs.

Was der Check daraus macht

Gewissheit statt Vermutung
Einmal im Jahr schaut jemand hin, der nichts verkaufen will, und sagt, was ist.
Ein Beleg von außen
Datiert, unterschrieben, je Fahrzeug und für den ganzen Fuhrpark. Im Audit wiegt das schwerer als jede Selbstauskunft.
Keine Arbeit
Nichts vorbereiten, nichts pflegen, keine Software einführen.
Keine verpasste Frist
Erinnerung 6 Wochen und noch einmal 2 Wochen vor jedem Termin.
Der Satz, der den Unterschied trägt: Es geht nicht darum, Mängel zu finden. Es geht darum, schriftlich zu haben, dass hingeschaut wurde.
Strategie

Eine Werbeausgabe, keine Leistung

Das ist keine Formsache, sondern der Maßstab: Eine Werbeausgabe muss keinen Deckungsbeitrag erwirtschaften. Sie muss günstiger sein als der Weg, auf dem Kunden sonst gewonnen werden. Über 75 angesprochene Firmen haben zu 24 Vollabsagen geführt, und der häufigste Grund beendet jedes Gespräch, das mit Reinigung beginnt.

Was eine Begehung kostet

Bei 15 Fahrzeugen, sobald die Bilder automatisch ausgelesen werden.

Anfahrt und Rückfahrt30 Min
Vor Ort, 1,5 Min je Fahrzeug23 Min
Freigabe am Schreibtisch15 Min
Erinnerungen über das Jahr10 Min
Zeit je Kunde und Jahr1,3 Std
Fahrt (30 km) und Systemkosten13 €

Wie der Einsatz zu bewerten ist

Die Barkosten sind eindeutig: rund 13 € je Begehung. Der eigentliche Einsatz ist Zeit, und wie teuer die ist, hängt davon ab, ob sie als Produktionszeit oder als Akquisezeit zählt. Mit einem kalkulatorischen Stundensatz von 70 € wären es 91 € je Begehung, als Akquisezeit bleiben die 13 € Fahrtkosten.

Der Unterschied zu Flyern und Anzeigen liegt nicht nur im Preis: Dort fließt Geld ab, bevor irgendjemand reagiert hat, und der Rücklauf ist nicht messbar. Hier bleibt am Ende eine Kundenliste mit Fahrzeugdaten und ein Grund, im nächsten Jahr wieder anzurufen.

Die Rechnung, um die es geht: 12 Begehungen im ersten Jahr kosten rund 156 € und 16 Stunden. Ein einziger daraus gewonnener Kunde in der Größe von Caritas trägt 3.900 € im Jahr.

Bau und Vertrieb laufen nebeneinander

Stufe 0 · jetzt

Die Aufnahme bauen

Erfassung am Handy, Freigabe am Schreibtisch, PDF-Erzeugung. Überschaubar, weil Anmeldung, Datenhaltung und Mailversand in der vorhandenen Anwendung stehen.

Parallel

Die ersten Anrufe

Bestandskunden zuerst. Die offene Frage ist nicht die Technik, sondern ob jemand zusagt. Wer zuerst ja sagt, bekommt die erste Begehung.

Stufe 1

Fristen und Erinnerungen

Berechnung, Wochenvorschau, automatischer Versand. Hier ist Luft: Die erste Erinnerung wird frühestens 6 Wochen nach der ersten Begehung fällig.

Stufe 2 und 3

Tempo und Zugang

Bilder auslesen, damit auch 30 Fahrzeuge in die Stunde passen. Danach der Kundenzugang zum Download der Berichte.

Wo es ausgespielt wird

Bestandskunden zuerst
Wohnbau, Caritas, Lebenshilfe, Kommunalberatung. Daraus entstehen die ersten echten Berichte, und ohne Referenzbericht in der Hand ist Kaltakquise deutlich schwerer.
Die bestehende Telefonroutine
Gleiche Anzahl Anrufe, anderer erster Satz.
Nachbarfirmen bestehender Termine
Wer ohnehin im Gewerbegebiet steht, kann nebenan klingeln, ohne aufdringlich zu wirken.
Website und BNI
Der Musterbericht als Download. Nicht erklären, zeigen. Im Chapter ist es eine erzählbare Sache mit einem Preis, den man im Vorbeigehen nennt.

Erfolgskriterium und Abbruch

Nach den ersten 10 Begehungen muss mindestens 1 neuer fester Reinigungskunde entstanden sein oder mindestens 3 zusätzliche Einzelaufträge.

Wird das verfehlt, liegt es nicht am Preis, denn im ersten Jahr gibt es keinen. Dann führt der Termin vor Ort nicht zum Gespräch, und geändert wird der Ablauf, nicht das Angebot.

Zu messen sind vier Zahlen: angebotene Checks, angenommene Checks, daraus entstandene Aufträge, Zeit je Begehung. Ab dem zweiten Jahr kommt die wichtigste dazu, nämlich wie viele Kunden nach dem Einführungsjahr verlängern. Sie sagt, ob der Bericht wirklich einen Wert hat oder nur höflich entgegengenommen wurde.

Offen in diesem Abschnitt: 1 · Preismodell 2 · Mengengrenze 8 · Zielgruppe zuerst
Der Ablauf

Vier Schritte, die aufeinander aufbauen

Die Reihenfolge ist der eigentliche Mechanismus. Jeder Schritt erzeugt den nächsten, ohne dass irgendwo verkauft werden muss.

Schritt 1

Anrufen

Die Übersicht ist das Angebot, nicht die Reinigung. „Wir setzen das gerade für mehrere Fuhrparks in Mainz auf“ macht daraus ein Programm statt einer Bitte.

Schritt 2

Hinfahren

Ein legitimer Grund, auf den Hof und an die Fahrzeuge zu kommen. Das ist der eigentliche Gewinn des ganzen Konzepts.

Schritt 3

Vor Ort ergibt sich der Rest

Wer an 13 Autos steht und Plaketten abliest, sieht, welches Fahrzeug eine Aufbereitung braucht. Der Ansprechpartner sieht es mit.

Schritt 4

Ein Jahr lang ein Anlass

Jede fällige Frist ist ein Grund für einen Anruf, ohne aufdringlich zu sein.

„Knopp, Fuhrparkpflege aus Mainz. Wir setzen gerade für mehrere Fuhrparks hier in der Gegend eine Fristenübersicht auf: HU, UVV, Verbandkästen. Das ist meist das Thema, das im Haus keiner so richtig führt, bis ein Audit kommt. Wir kommen einmal im Jahr vorbei, nehmen alles auf und melden uns dann bei jeder fälligen Frist. Das erste Jahr ist für Sie kostenfrei, danach sind es 79 Euro im Jahr, pauschal bis 30 Fahrzeuge. Wie viele Fahrzeuge haben Sie denn?

Die letzte Frage qualifiziert den Kunden, ohne nach Qualifizierung zu klingen. Die Mengengrenze liefert sie gratis mit.

Offen in diesem Abschnitt: 3 · Name 4 · Kopplung an die Reinigung
Prototyp

Die Aufnahme vor Ort

Eine eigene kleine Anwendung auf dem Handy, getrennt von der Website. Sie hat genau eine Aufgabe: in der Stunde alle Fahrzeuge aufnehmen, ohne dass etwas getippt werden muss, was nicht getippt werden muss. Klicken Sie sich durch.

9:41kein Netz
Begehung starten
Angemeldet als Eduard
Kunde suchen
Sozial
Muster Sozialdienst13 Fzg
Sozialstation Bingenneu
Lebenshilfe14 Fzg
Caritas13 Fzg

Schritt 1 von 5 · Kunde wählen

Die Entscheidungen, auf die es ankommt

Alles gilt als in Ordnung, bis es angetippt wird
Zehn Prüfpunkte mal 13 Fahrzeuge wären 130 Eingaben und damit das Ende der Stunde. Angetippt werden nur die 2 bis 4 Abweichungen je Fuhrpark.
Offline zuerst
Betriebshöfe und Tiefgaragen haben oft kein Netz. Alles wird lokal gespeichert und überträgt sich, sobald wieder Empfang da ist.
Kein Zwang zur Vollständigkeit
Ist eine Plakette unlesbar, bleibt das Feld leer und der Datensatz offen. Pflichtfelder erzeugen erfundene Daten, und die sind schlimmer als eine Lücke.
Der Bestand ist schon da
Ab der zweiten Begehung ist die Fahrzeugliste vorausgefüllt. Es wird nur noch abgehakt, ergänzt und ausgetragen.
Keine Bewertung in der App
Die App nimmt auf. Fristen, Berichte und Versand entstehen danach am Schreibtisch, wo eine Freigabeliste existiert und ein falsch gelesenes Datum auffällt.

Am Schreibtisch: Freigabe und Überblick

check.knoppmobil.de
KnoppMobil Check
Diese Woche
Anrufe fällig 4
Begehungen 1
Kunden
Muster Sozialdienst 13
Lebenshilfe 14
Caritas 13
Kommunalberatung 10
Wohnbau 9

Muster Sozialdienst gGmbH

Begehung vom 23.09.2026 · 13 Fahrzeuge aufgenommen · noch nicht freigegeben

13erfasst
9ohne Befund
3Hinweise
2Fristen in 90 Tagen
1Datum unklar
KennzeichenFahrzeugHUUVVVerbandkastenBefund
MZ-SD 112VW Caddy05/202703/202712/2028in Ordnung
MZ-SD 118Opel Combo11/202603/202706/2027HU in 2 Monaten
MZ-SD 124Ford Transit08/202703/202702/2026Verbandkasten abgelaufen
MZ-SD 131VW Caddy04/202803/202709/2029in Ordnung
MZ-SD 137Renault Kangoounklar03/202704/2027Plakette unlesbar
MZ-SD 142VW Caddy Maxi12/202603/202703/20262 Hinweise

Gelb markiert ist alles mit Befund oder unklarem Datum. Der Rest wird durchgewinkt. Ein unlesbares Plakettenfoto blockiert die Freigabe nicht, es bleibt als offener Punkt stehen.

Offen in diesem Abschnitt: 9 · Bau und Zeitplan 10 · Eigene Subdomain
Das Ergebnis

Der Bericht, den der Kunde herunterlädt

Ein Klick aus der Freigabe heraus. Bei 13 Fahrzeugen sind das 14 Seiten in wenigen Sekunden: eine Übersicht für den ganzen Fuhrpark und je Fahrzeug ein Prüfbericht mit den aufgenommenen Bildern.

Eduard Knopp · Mainz · knoppmobil.de
BerichtsnummerFP-2026-0147Stichtag 23.09.2026
Fuhrpark-Check
Übersicht Fuhrpark
Kunde
Muster Sozialdienst gGmbH
Begehung durch
Eduard Knopp
Standort
Mainz-Hechtsheim, Betriebshof
Datum
23.09.2026
Ansprechpartner
Verwaltung, Frau Weber
Nächste Begehung
September 2027
Fahrzeuge und Fristen
KennzeichenFahrzeugHUUVVVerbandkastenBefund
MZ-SD 112VW Caddy05/202703/202712/2028in Ordnung
MZ-SD 118Opel Combo11/202603/202706/2027HU in 2 Monaten
MZ-SD 124Ford Transit Connect08/202703/202702/2026Verbandkasten abgelaufen
MZ-SD 131VW Caddy04/202803/202709/2029in Ordnung
MZ-SD 137Renault Kangoo02/202703/202704/2027in Ordnung
MZ-SD 142VW Caddy Maxi12/202603/202703/20262 Hinweise
MZ-SD 149Opel Vivaro06/202703/202711/2028in Ordnung
MZ-SD 153Fiat Doblò09/202703/202707/2027in Ordnung
MZ-SD 158VW Caddy01/202703/202705/2030in Ordnung
MZ-SD 164Renault Kangoo10/202603/202708/2027HU nächsten Monat
MZ-SD 171Ford Transit Custom03/202803/202701/2029in Ordnung
MZ-SD 176Opel Combo07/202703/202710/2027in Ordnung
MZ-SD 180VW Caddy05/202703/202703/2027in Ordnung
Offene Punkte
MZ-SD 118 und MZ-SD 164: Hauptuntersuchung in den nächsten 90 Tagen.
MZ-SD 124 und MZ-SD 142: Verbandkasten über dem Verfallsdatum, Austausch empfohlen.
MZ-SD 142: Profiltiefe hinten links bei 2,1 mm, vor dem Winter beobachten.
Hinweis zum Umfang. Dieser Bericht dokumentiert eine Sichtprüfung der Fahrzeugausstattung und die erfassten Fristen. Er ist keine UVV-Prüfung nach § 57 DGUV Vorschrift 70 und ersetzt weder diese noch die Hauptuntersuchung. Die Verantwortung für die Einhaltung aller Fristen und für den betriebssicheren Zustand der Fahrzeuge verbleibt beim Halter.
KnoppMobil FuhrparkpflegeSeite 1 von 14

Warum der Bericht den Preis trägt

Caritas, Lebenshilfe und die Sozialstationen werden selbst geprüft. Im Audit verlangt wird der Beleg, dass Fahrzeuge als Arbeitsmittel regelmäßig kontrolliert werden, dazu der UVV-Nachweis. Der Fuhrpark ist dort das Randthema, das intern niemand führt.

Wer ein fertiges Blatt für den ganzen Fuhrpark abrufen kann, spart genau die Arbeit, die sonst vor jedem Audit von Hand anfällt. Eine Erinnerung ist ein Gefallen, dieses Blatt ist ein Produkt.

Prüfbericht, nicht Zertifikat
Gutachten und Zertifikat sind rechtlich besetzt und lassen einen Sachverständigen erwarten. Prüfbericht klingt genauso wertig und hält, was es sagt.
Die Grenze steht auf jeder Seite
Sichtprüfung, ausdrücklich keine UVV-Prüfung. Wer das verwischt, verliert den Kunden beim ersten Audit.
Unverändert archiviert
Jeder Bericht bleibt liegen, wie er verschickt wurde. Korrekturen erzeugen eine neue Fassung mit eigenem Datum.
Im Fahrzeug

Die Plakette

Die Monats- und Jahreslogik ist im Arbeitsschutz seit Jahrzehnten Standard, von der Elektroprüfung bis zur Leiter. Frei verwendbar, solange die Hauptuntersuchungsplakette nicht nachgeahmt wird, und die ist rund, 30 mm groß und sitzt hinten auf dem Kennzeichen. Eckig, innen im Fahrzeug und mit Firmennamen ist die Verwechslung ausgeschlossen.

KNOPPMOBIL FUHRPARK-CHECK 2027 06131 000000 123 4 5 6 789 101112
40 x 40 mm, B-Säule innenNächste Prüfung Mai 2027. Der Monat wird mit der Lochzange ausgestanzt, das Jahr ist aufgedruckt und wechselt die Farbe. Nichts zu schreiben, geht mit Handschuhen.

Was sie leistet

Ein Aufkleber, nicht zwei
Prüfdatum und Telefonnummer stehen zusammen. Zwei verteilte Aufkleber hieße, dass niemand beide kennt.
An der B-Säule, Fahrerseite
Dort sitzen ohnehin Reifendruckangabe und Typenschild, jeder Fahrer kennt die Stelle, sie ist witterungsgeschützt und beim Einsteigen sichtbar. Für die Begehung reicht ein Türöffnen.
Die Jahresfarbe wird zum Arbeitswerkzeug
Beim Betreten des Hofes ist an der Farbe sichtbar, welche Fahrzeuge noch die des Vorjahres tragen und damit in dieser Runde fehlen.
Der Fahrer wird zum Melder
Wer eine fehlende Warnweste oder einen Steinschlag bemerkt, hat die Nummer vor der Nase. Das erzeugt kleine Aufträge und laufenden Kontakt zwischen den Begehungen.
Rückstandsfrei ablösbar
Die meisten Fuhrparks sind geleast. Klebereste bei der Rückgabe kosten den Kunden Geld.
Rund 50 € Druckkosten im Jahr
250 Stück vierfarbig kosten 30 bis 50 €. Bei 13 Fahrzeugen je Kunde reicht ein Jahrgang für rund 19 Fuhrparks.
Die Rechnung

Was der Check öffnet

Der Check selbst verdient nichts, und das ist Absicht. Er kauft den Zugang. Alles danach läuft zum normalen Preis. Schieben Sie die Fuhrparkgröße, um das Verhältnis zu sehen.

13
Fuhrpark-Check, pauschal
79 €
Reinigung im Quartalsturnus
3.900 €
Zusatzleistungen im Jahr
2.535 €
Voll ausgebauter Kunde
6.514 €

Zusatzleistungen: Hol- und Bringdienst zur HU (55 € je Fahrzeug), Reifenwechsel mit Einlagerung (2 Termine à 45 €), UVV-Prüfung (50 € je Pkw). Im Einführungsjahr entfallen die 79 €, es bleiben rund 13 € tatsächliche Kosten je Begehung.

Fuhrpark-Check

79 € im Jahr

Pauschal bis 30 Fahrzeuge, erstes Jahr 0 €. Jahresbegehung, Fristenübersicht, Ausstattungscheck, Berichte, Erinnerungen. Verlängerung wird nach 11 Monaten angekündigt, nie still.

Größerer Fuhrpark

je 30 Fzg 79 €

Derselbe Umfang, nur mehr Zeit vor Ort. Die Mengengrenze erzeugt die Größenklasse von selbst und liefert im Anruf die Frage nach der Fuhrparkgröße gratis mit.

Fuhrpark-Komplett

200 bis 250 € je Fzg

Alles aus dem Check, dazu UVV-Prüfung, Hol- und Bringdienst zur HU und Reifenwechsel mit Einlagerung. Ein Ansprechpartner für den gesamten Fuhrpark.

Was ausdrücklich nicht dazugehört

Die Trennlinie ist ein Vorteil, kein Mangel. Alles Folgende ist Verwaltungsarbeit am Schreibtisch, und dafür gibt es Software. Was KnoppMobil macht, verlangt, dass jemand am Fahrzeug steht.

Ja

Fristenüberwachung HU, AU und UVV. Dokumentation für Audits. Prüfung der Sicherheitsausstattung. Reifenwechsel und Einlagerung über Partner. Werkstattkoordination und Hol- und Bringdienst. Rückgabe am Leasingende. UVV-Prüfung über einen qualifizierten Partner, bis die befähigte Person geklärt ist.

Nein

Beschaffung, Leasing und Finanzierung. Versicherung und Schadensregulierung. Telematik, Ortung und elektronisches Fahrtenbuch. Tankkarten und Ladeinfrastruktur. Zulassung, Abmeldung und Kfz-Steuer. Kostencontrolling, TCO und CO2-Reporting. Dienstwagenrichtlinie und Poolbuchung.

Fuhrparksoftware verwaltet Daten, die vorher jemand eingeben muss. KnoppMobil liefert die Daten, weil ohnehin jemand vor Ort ist. Das ist keine abgespeckte Variante von Flottenmanagement, sondern der Teil davon, den eine Software gerade nicht kann.
Offen in diesem Abschnitt: 1 · Preismodell 11 · Hol- und Bringdienst 12 · Verbandkästen mitführen
Entscheidungsdokument

Was vorher zu klären ist

Zwölf Punkte, bei denen das Konzept eine Entscheidung braucht, bevor der erste Kunde angerufen wird. Zu jedem steht die Empfehlung dabei, aber die Wahl liegt bei Eduard. Die grün markierten sind aus meiner Sicht unstrittig und brauchen nur ein Ja.

Entscheidung 1

Das Preismodell

79 € im Jahr, erstes Jahr 0 €Pauschal, per ausgewiesenem Rabatt auf null gesetzt.
79 € einmalig plus 29 € im JahrTrennt Ersterfassung und laufende Überwachung.
Dauerhaft kostenlosReine Akquise, kein Erlös.

Meine Empfehlung: die erste Variante. Der Wert steht auf der Rechnung, der Kunde ist angelegt, die Folgejahre sind vereinbart. Ein symbolischer Euro erzeugt denselben Buchungsaufwand ohne Ertrag, und dauerhaft kostenlos wirkt im B2B wie eine Leistung ohne Wert. Die zweite Variante bildet den Aufwand ehrlicher ab, kostet aber im Gespräch eine Erklärung, und das ist genau der Punkt, an dem der Anruf kippt.

Betrifft: Telefonskript, Rechnung, Website

Entscheidung 2

Die Mengengrenze

30 FahrzeugePasst zur Stunde vor Ort, klingt im Gespräch rund.
50 FahrzeugeGrößerer Einzugsbereich, aber zwei bis drei Stunden je Begehung.

Meine Empfehlung: 30. Die Grenze ist nicht nur Aufwandsschutz, sie ist die Qualifizierungsfrage. Ab etwa 50 Fahrzeugen gibt es fast immer eine echte Fuhrparkverwaltung, und dort zieht nicht die Erinnerung, sondern die Übernahme der Arbeit. Achtung beim Zeitansatz: Die Stunde trägt für reines Fristenerfassen. Mit Ausstattungscheck und Fotos sind 30 Fahrzeuge eher zwei Stunden, intern also mit zwei planen.

Betrifft: Telefonskript, Kalkulation, Tagesplanung

Entscheidung 3

Der Name

Fuhrpark-CheckSofort verständlich, niemand fragt nach.
Fuhrpark-BegehungDas Wort, das QM-Verantwortliche kennen.
Fuhrpark-NachweisBetont das Ergebnis statt der Tätigkeit.

Meine Empfehlung: alle drei, je nach Zuhörer. Das Angebot heißt Fuhrpark-Check und steht so am Telefon und auf der Website. Die Dokumente heißen Prüfbericht und Fuhrparkübersicht. Gegenüber Qualitäts- und Arbeitsschutzverantwortlichen wird daraus die jährliche Begehung. Ein Kunstname wie FuhrparkKlar kostet Erklärung, und bei einem Angebot, das in einem Telefonat verstanden werden muss, ist Verständlichkeit mehr wert als Wiedererkennung.

Betrifft: Website, Flyer, Plakette, Berichtskopf

Entscheidung 4

Kopplung an die Reinigung

GekoppeltKostenlos für Fuhrparks, die auch gereinigt werden.
EntkoppeltJeder bekommt den Check, unabhängig von Aufträgen.

Meine Empfehlung: koppeln, aber erst ab dem zweiten Jahr aussprechen. Im Erstkontakt ist jede Bedingung eine Hürde. Nach dem Einführungsjahr ist der Satz plausibel und nicht kleinlich, weil der Grund echt ist: Die Daten entstehen beim Reinigungstermin. Wer nie einen Auftrag gibt, wechselt dann in den bezahlten Check oder der Kontakt endet, und beides ist in Ordnung.

Betrifft: Leistungsbeschreibung, Verlängerungsmail

Entscheidung 5

UVV-Prüfung selbst oder über Partner

Eigene befähigte PersonSchulung und Klärung mit der Berufsgenossenschaft, danach 50 € je Pkw im Jahr im eigenen Haus.
Über PartnerFariwars Werkstatt oder ein Kfz-Meister prüft, KnoppMobil bündelt und dokumentiert.

Meine Empfehlung: zunächst Partner, wie schon in der Recherche vom 28.05. vorgesehen. Die eigene Qualifikation lohnt erst bei einer zweistelligen Zahl betreuter Fuhrparks, und sie hängt an technischer Vorbildung. Wichtig ist nur die saubere Trennung: Der Fuhrpark-Check ist eine Sichtprüfung und darf nie als UVV-Prüfung bezeichnet werden. Wer das vermischt, verliert den Kunden beim ersten Audit.

Betrifft: Leistungsumfang, Preisstufe 3, Berichtstext

Entscheidung 6

Einwilligung für die Erinnerungen

Feld im AuftragBeim Abschluss ein Häkchen mit Name und Mailadresse des Fuhrparkkontakts.
FormlosMündlich zugesagt, nicht dokumentiert.

Meine Empfehlung: dokumentieren, und zwar von Anfang an. Werbemails an Firmen ohne Einwilligung sind heikel, und eine Erinnerung, die zugleich eine Reinigung anbietet, ist rechtlich Werbung. Ein Häkchen auf dem Auftragsblatt kostet nichts und erledigt die Frage dauerhaft. Dazu in jeder Mail ein Satz zur Abmeldung, und Abmeldungen werden dauerhaft gespeichert.

Betrifft: Auftragsformular, Mailvorlage

Entscheidung 7

Plakettenformat und Telefonnummer

Eine Plakette, 40 x 40 mmMonat gestanzt, Jahr gedruckt, Telefonnummer unten. B-Säule innen, Fahrerseite.
Jahr ebenfalls stanzenEine Sorte für sechs Jahre, dafür ohne Jahresfarbe.

Entschieden: eine Plakette mit aufgedrucktem Jahr, kein zusätzliches Beiblatt. Der jährliche Nachdruck kostet rund 50 € und erhält dafür die Jahresfarbe als Arbeitswerkzeug. Zu beachten: über den Jahreswechsel sind zwei Jahrgänge parallel im Einsatz, weil die Fälligkeit immer 12 Monate nach der Begehung liegt. Offen bleibt die Telefonnummer. Eine Mobilnummer erreicht Eduard direkt, bindet ihn aber an jeden Anruf eines beliebigen Fahrers. Sobald eine Aushilfe da ist, gehört dort eine Nummer hin, die nicht seine private ist.

Betrifft: Druckauftrag, Erreichbarkeit

Entscheidung 8

Wer wird zuerst angesprochen

Bestandskunden zuerstWohnbau, Caritas, Lebenshilfe, Kommunalberatung.
Direkt KaltakquiseSofort neue Firmen, größere Reichweite.

Meine Empfehlung: Bestandskunden zuerst, und zwar aus einem praktischen Grund: Ohne einen echten Bericht in der Hand ist die Kaltakquise deutlich schwerer. Die ersten drei Begehungen liefern die Referenzdokumente, die Zeitmessung und die Gewissheit, dass der Ablauf sitzt. Danach kostet jeder Kaltanruf weniger Überwindung, weil man weiß, wovon man spricht.

Betrifft: Reihenfolge der Anrufe, erste Wochen

Entscheidung 9

Bau und Zeitplan

Stufe 0 zuerstAufnahme, Freigabe, PDF. Alles Weitere danach.
VollausbauInklusive Erinnerungen, Bildauswertung und Kundenzugang.

Meine Empfehlung: Stufe 0, und parallel telefonieren. Der Vollausbau bindet Wochen, bevor feststeht, ob jemand zusagt. Offen ist die Terminfrage: Bis wann steht die Aufnahme, und wer baut sie? Davon hängt ab, ob die erste Begehung im Oktober oder erst im November stattfindet.

Betrifft: Termin der ersten Begehung, Aufwand

Entscheidung 10

Eigene Subdomain

check.knoppmobil.deGetrennt von der Website, technisch dieselbe Anwendung.
In die Website integriertEin System, eine Adresse.

Meine Empfehlung: eigene Subdomain auf derselben Laravel-Anwendung, die schon die Buchungs-Engine trägt. Anmeldung, Datenhaltung, Kalender und Mailversand sind vorhanden. Nach außen getrennt, damit der Besucher nicht über Anmeldemasken stolpert und eine Änderung am Werkzeug kein Risiko für die Verkaufsseite ist. Technisch bleibt es eine Anwendung, die nicht doppelt gepflegt und nicht doppelt bezahlt wird.

Betrifft: Technik, kein Vertriebsthema

Entscheidung 11

Hol- und Bringdienst anbieten

Ja, nach Versicherungsklärung45 bis 60 € je Vorgang, rund einmal jährlich je Fahrzeug.
Vorerst nichtErst den Check etablieren.

Meine Empfehlung: ja, aber erst nach dem Telefonat mit dem Versicherer. Schäden am anvertrauten Fahrzeug sind ein Obhutsschaden und über die Betriebshaftpflicht nicht gedeckt, dafür braucht es eine Deckungserweiterung. Ohne diese Klärung darf kein Kundenfahrzeug bewegt werden. Danach ist es der stärkste Umsatzhebel neben der Reinigung, weil es vorhandenes Vertrauen nutzt und keine Qualifikation verlangt.

Betrifft: Versicherung, Leistungsangebot

Entscheidung 12

Verbandkästen mitführen

Mitführen und direkt tauschenEinkauf rund 8 €, berechnet 15 € inklusive Austausch und Dokumentation.
Nur meldenDer Kunde besorgt selbst.

Meine Empfehlung: mitführen. Das ist der häufigste Fund überhaupt, der Kunde hat sofort etwas davon, und es entsteht Umsatz im selben Termin ohne zusätzlichen Weg. Bei 4 von 13 Fahrzeugen sind das 60 €, die sonst nur eine Zeile im Bericht wären. Wichtig ist nur, es vorher anzukündigen, damit es nicht wie ein Verkauf aus der Prüfung heraus wirkt.

Betrifft: Ausrüstung, Angebot vor Ort