KnoppMobil (Eduard Knopp) · Stand 23.09.2026 · Eigene Web-Anwendung für die Begehung
Eine eigene, kleine Web-Anwendung auf dem Handy, getrennt von knoppmobil.de. Sie hat genau eine Aufgabe: in der Stunde vor Ort alle Fahrzeuge aufnehmen, ohne dass etwas getippt werden muss, was nicht unbedingt getippt werden muss.
9:41kein Netz
Begehung starten
Angemeldet als Eduard
Kunde suchen
Sozial|
Muster Sozialdienst13 Fzg
Sozialstation Bingenneu
Lebenshilfe14 Fzg
Caritas13 Fzg
Neuen Kunden anlegen
1. Kunde wählenTippen genügt, die Liste filtert ab dem ersten Buchstaben. Neukunden werden hier angelegt, mit Name und Ansprechpartner, sonst nichts.
9:44kein Netz
Muster Sozialdienst
3 von 13 erfasst
Kennzeichen, Teil genügt
142|
MZ-SD 142offen
MZ-SD 149fertig
MZ-SD 153offen
MZ-SD 158fertig
Fahrzeug neu anlegen
2. Fahrzeug findenDrei Ziffern reichen. Was im Vorjahr erfasst wurde, ist schon da. Was fehlt, wird mit einem Griff angelegt.
3. Vier Bilder, zwei TipperAlles gilt als in Ordnung, bis es angetippt wird. Das ist der eigentliche Geschwindigkeitstrick.
9:46kein Netz
Reifen
MZ-SD 142 · Abweichung
Profiltiefe, gemessen
Vorderachse4,6 mm
Hinterachse links2,1 mm
Hinterachse rechts3,0 mm
Bewertung
in OrdnungbeobachtenMangel
Notiz, optional
Vor dem Winter ansehen|
Übernehmen
4. Nur bei AbweichungDiese Maske erscheint ausschließlich für angetippte Punkte. Bei einem sauberen Fahrzeug sieht Eduard sie nie.
10:38Netz da
Begehung abschließen
Muster Sozialdienst
Fahrzeuge erfasst13
Ohne Beanstandung9
Hinweise3
Fristen in 90 Tagen2
Nicht angetroffen0
52 Bilder werden übertragen
Abschließen und senden
5. Abschluss auf dem HofDie Bilder gehen raus, sobald Netz da ist. Die Auswertung und die Freigabe passieren danach am Schreibtisch.
Die Entscheidungen, auf die es ankommt
Entscheidung
Begründung
Alles gilt als in Ordnung, bis es angetippt wird
Zehn Prüfpunkte mal 13 Fahrzeuge wären 130 Eingaben und damit das Ende der Stunde. Angetippt wird nur die Abweichung, und das sind erfahrungsgemäß 2 bis 4 je Fuhrpark. Die Verantwortung dafür bleibt bewusst bei Eduard: Er geht die Reihe stur ab, und was er nicht antippt, hat er gesehen.
Offline zuerst
Betriebshöfe und Tiefgaragen haben oft kein Netz. Alles wird lokal gespeichert und überträgt sich, sobald wieder Empfang da ist. Eine App, die ohne Netz stehen bleibt, ist vor Ort wertlos.
Kein Zwang zur Vollständigkeit
Ist eine Plakette unlesbar oder ein Fahrzeug unterwegs, bleibt das Feld leer und der Datensatz offen. Pflichtfelder erzeugen erfundene Daten, und die sind schlimmer als eine Lücke.
Der Bestand aus dem Vorjahr ist schon da
Ab der zweiten Begehung ist die Fahrzeugliste vorausgefüllt. Es wird nur noch abgehakt, ergänzt und ausgetragen. Das halbiert die Zeit und liefert nebenbei den Bestandsvergleich für den Bericht.
Einmal anmelden, dann lange angemeldet bleiben
Ein Passwort auf dem Hof einzutippen, womöglich mit Handschuhen, ist eine Hürde ohne Gegenwert. Die Anmeldung gilt wochenlang, das Gerät ist ohnehin persönlich.
Keine Bewertung in der App
Die App nimmt auf, sie rechnet nicht und sie entscheidet nicht. Fristen, Berichte und der Versand entstehen danach im System, wo eine Freigabeliste existiert und ein falsch gelesenes Datum auffällt.
Warum getrennt von knoppmobil.de
Die Website ist ein Schaufenster und soll schnell, öffentlich und pflegeleicht bleiben. Die Erfassung ist ein Werkzeug mit Anmeldung, Kundendaten und Bildern. Beides zu mischen bringt keinen Vorteil und schafft zwei Probleme: Der Kunde stolpert über Anmeldemasken, die ihn nichts angehen, und jede Änderung am Werkzeug birgt ein Risiko für die Verkaufsseite.
Mein Vorschlag zur Umsetzung: eine eigene Subdomain, etwa check.knoppmobil.de, auf derselben Laravel-Anwendung, die auch die Buchungs-Engine trägt. Damit sind Anmeldung, Datenhaltung, Kalender und Mailversand bereits vorhanden und müssen nicht neu gebaut werden. Nach außen ist es getrennt, technisch bleibt es eine Anwendung, die Eduard nicht doppelt bezahlen und nicht doppelt pflegen muss.
Später kommt auf derselben Subdomain der Kundenzugang dazu: Dort lädt der Kunde seine Prüfberichte und die Fuhrparkübersicht herunter, wann immer er sie braucht. Das ist derselbe Bau, nur eine zweite Ansicht, und genau das ist der Punkt, an dem aus dem Check ein Produkt wird.
Am Schreibtisch: Überblick und Freigabe
Dieselbe Anwendung, im Browser aufgerufen. Hier passiert alles, was Ruhe braucht: die Freigabe nach einer Begehung, der Blick auf anstehende Fristen und das Erzeugen der Dokumente.
check.knoppmobil.de
KnoppMobil Check
Diese Woche
Anrufe fällig 4
Begehungen 1
Kunden
Muster Sozialdienst 13
Lebenshilfe 14
Caritas 13
Kommunalberatung 10
Wohnbau 9
Offen
Freigabe wartet 1
Muster Sozialdienst gGmbH
Begehung vom 23.09.2026 · 13 Fahrzeuge aufgenommen · noch nicht freigegeben
13erfasst
9ohne Befund
3Hinweise
2Fristen in 90 Tagen
1Datum unklar
Kennzeichen
Fahrzeug
HU
UVV
Verbandkasten
Befund
Bilder
MZ-SD 112
VW Caddy
05/2027
03/2027
12/2028
in Ordnung
4
MZ-SD 118
Opel Combo
11/2026
03/2027
06/2027
HU in 2 Monaten
4
MZ-SD 124
Ford Transit
08/2027
03/2027
02/2026
Verbandkasten abgelaufen
4
MZ-SD 131
VW Caddy
04/2028
03/2027
09/2029
in Ordnung
4
MZ-SD 137
Renault Kangoo
?
03/2027
04/2027
Plakette unlesbar
4
MZ-SD 142
VW Caddy Maxi
12/2026
03/2027
03/2026
2 Hinweise
5
Freigeben und Berichte erzeugen
Bild ansehen
Fahrzeug ergänzen
Die gelb markierten Zeilen sind das, worauf es ankommt: alles mit Befund oder unklarem Datum steht oben, der Rest wird durchgewinkt. Ein unlesbares Plakettenfoto blockiert die Freigabe nicht, es bleibt als offener Punkt stehen und taucht beim nächsten Kontakt wieder auf.
Zwei Ansichten reichen für den Anfang. Diese hier für die Freigabe nach einer Begehung, und eine Wochenansicht mit den anstehenden Fristen aller Kunden, damit klar ist, wen Eduard in dieser Woche anruft. Alles Weitere, also Auswertungen, Statistiken und Filter, kommt erst, wenn es im Betrieb wirklich fehlt.
Die PDF-Erzeugung
Aus der Freigabe heraus mit einem Klick, ohne Zwischenschritt und ohne manuelles Zusammenstellen. Technisch ist das der unkritischste Teil des ganzen Bauvorhabens: Die Daten liegen strukturiert vor, das Layout steht als Vorlage fest, und der Rest ist Einsetzen.
Je Fahrzeug ein Prüfbericht und eine Fuhrparkübersicht, erzeugt in einem Durchgang. Bei 13 Fahrzeugen sind das 14 Seiten in wenigen Sekunden.
Ein Gesamt-PDF zusätzlich, alle Berichte hintereinander. Das ist die Datei, die der Kunde ins Audit-Verzeichnis legt.
Dateinamen nach Schema, etwa 2026-09-23_Fuhrparkcheck_Muster-Sozialdienst.pdf. Klingt nebensächlich, entscheidet aber darüber, ob der Kunde die Datei ein Jahr später wiederfindet.
Versand als Mailanhang an den Fuhrparkkontakt, später zusätzlich im Kundenzugang abrufbar.
Unverändert archiviert. Jeder erzeugte Bericht bleibt so liegen, wie er verschickt wurde. Wird später etwas korrigiert, entsteht eine neue Fassung mit eigenem Datum, die alte wird nicht überschrieben. Das ist bei einem Nachweisdokument der Unterschied zwischen brauchbar und wertlos.
Was gebaut wird, in welcher Reihenfolge
Der Bau ist überschaubar, weil die Anwendung fast nichts entscheiden muss: aufnehmen, ablegen, anzeigen, ausgeben. Anmeldung, Datenhaltung, Kalender und Mailversand stehen in der vorhandenen Laravel-Anwendung bereits. Deshalb ist die App nicht der zweite Schritt, sondern der erste.
Stufe 0, der Anfang: Aufnahme am Handy, Freigabeansicht am Schreibtisch, PDF-Erzeugung. Damit läuft die erste Begehung vollständig, und der Kunde bekommt sein Dokument. Mehr braucht es für den ersten Kunden nicht.
Stufe 1, in den Wochen danach: Fristenrechnung und automatischer Erinnerungsversand samt Wochenvorschau. Hier ist bewusst Luft: Die erste Erinnerung wird frühestens 6 Wochen nach der ersten Begehung fällig.
Stufe 2, die Beschleunigung: Auslesen der Bilder, damit Kennzeichen, Plakettendatum und Verfallsdatum nicht mehr bei der Freigabe eingetragen werden. Erst ab hier trägt die Stunde auch bei 30 Fahrzeugen.
Stufe 3, der Kundenzugang: Berichte selbst herunterladen, jährliche Bestätigung der Fahrzeugliste, Abmeldung von Erinnerungen.
Was das für die Reihenfolge im Vertrieb bedeutet: Die Technik ist nicht mehr der Grund zu warten. Die offene Frage bleibt trotzdem dieselbe, nämlich ob ein Fuhrparkverantwortlicher auf das Angebot eingeht. Deshalb parallel vorgehen: Bau von Stufe 0 auf der einen Seite, die ersten Anrufe bei Bestandskunden auf der anderen. Wer zuerst zusagt, bekommt die erste Begehung, und bis dahin steht die Aufnahme.